Guten Abend liebe Freunde,
hier ist das zweite Update der Weinherstellung.
Bevor man Wein produzieren kann braucht man einen Grundstock, für einen Apfelwein logischer Weise Äpfel.
Nun gibt es zwei Wege diesen zu vergären. 1. Die Maischegärung und 2. Die Saftgärung.
Da Letztere einfacher ist habe ich mich dazu entschieden sie zu nutzen. Doch wie bekommt man aus Äpfeln Apfelsaft ohne Presse oder Entsafter.
Der kleine Bastler und Denker in mir kam auf wirschen Gedankenwegen auf die Idee die Äpfel in einem Tuch zu pressen, nur leider ist unser Apfel sehr fest und nicht ohne weiteres zu pressen.
Also habe ich die Äpfel entkernt und klein geschnitten. Die Apfelstücke habe ich durch unsere alte Küchenmaschine gejagt und den feinen "Apfelbrei" dann in das alte Tischtuch gepackt und gepresst.
Das Tischtuch habe ich dazu auf einer Seite an einer alten Gardinenstange festgeknotet und das andere Ende an einen kleineren Stock. Die Gardinenstange habe ich in unserem Wäschespinnenhalter geparkt.
Und nun hieß es drehen, wenige Sekunden später leif auch schon köstlichster Apfelsaft in das darunterstehende Schüsselchen. Nach dem pressen habe ich den Saft durch einen Kaffeefilter laufen lassen und er war trinkfertig, beziehungsweise reif zum vergären.
Einziger Nachteil: WEnn man alleine arbeitet ist es sehr arbeitsintensiv und kostet viel Zeit. Eine Hilfe wäre also sehr gut um den Vorgang zu beschleunigen und auch um den Spaß dabei zu erhöhen. In 3 Stunden habe ich heute etwa einen Liter Saft gepresst, weshalb ich morgen weiterpressen werde.
Erfreulicherweise hat dieses primitive System wunderbar funktioniert, womit ich fast selber nicht gerechnet habe.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend, leibe Weinfreunde.
Freitag, 14. August 2009
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