Das ach so große Essen, mitten im Ruhrgebiet zeigt mal wieder, wie provinziell es doch wieder ist.
Die gesamte Kulturhauptstadt Ruhrgebiet an sich wird mehr und mehr zur Farce.
Erst das aus für die Stadt unter Tage auf Zollverein (DerWesten.de)dann, dass der Durchschnittsmensch oder die kleinen freien Künstler unter den Tisch fallen, in bester größer, exklusiver und teurer Manier.
Jetzt setzt die EMG noch eins drauf:
Subkulturen werden systematisch aus der Kulturszene der Stadt verbannt. An diesem Wochenende war das Stadtfestival. Essen.Original
Ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt und Jedermann.
Jedermann?
Nein, "kleine" Subkulturen (HipHopper oder die Schwarze Szene)werden kategorisch verbannt und das mit fadenscheinigen Begründungen. Ein selbst organisiertes Festival wurde nicht genehmigt, weswegen man sich zum Protest formiert hat.
BlackMob
Der Westen Video
Der Westen
Radio Essen
An dieser Stelle auch noch mal ein Seitenhieb auf die Medien: Lediglich die WAZ-Mediengruppe und Radio Essen berichteten über den Protest. D.h. lediglich die lokalen Medien und selbst diese noch nicht mal vollständig, so z.B. der WDR, welcher sein Studio 500 Meter weiter hat.
Sobald es sich um eine politische Demonstration handelt und seien es nur 5 Anwohner, die sich über einen Gebührenbescheid der Stadt beschweren, oder 5 Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft, welche sich benachteiligt fühlen, sind alle Medien da und es wird aufgebauscht bis zum Himmel.
Hier fand jedoch eine angekündigte DEmonstration mit 500 Teilnehmern statt, eine Demonstration gegen Diskriminierung durch die städtischen Institutionen und es interessierte kaum Medien. Ein armes Bild für unsere Medienlandschaft und ein armes Bild für die Kulturhauptstadt.
Montag, 31. August 2009
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