Mittwoch, 13. Mai 2009

Marathon in Düsseldorf

Letztens war wieder einmal der Große Metro-Group-Marathon in Düsseldorf.

Das Resultat: Straßensperren am laufenden Band. Halb Düsseldorf gesperrt und fast alle Straßenbahnlinien und Buslinien gesperrt oder unterbrochen.

Der Reisende, der den Hauptbahnhof erreichte und von dort aus in die Stadt wollte hatte somit Probleme bei der Orientierung. Welche Bahn fährt wie und wohin und komme ich überhaupt an mein Ziel, oder muss ich Kilometerweit laufen?

Nun sollte man meinen, dass die Rheinbahn oder der Veranstalter mit einem Grossaufgebot an Servicekräften dafür sorgen, dass den Leuten kompetent geholfen wird. Aber Pustekuchen, kein EINZIGER Kundenbetreuer war am Hauptbahnhof aufzufinden und die Straßenbahnfahrer waren über Nachfragen nur genervt, so dass die Reisenden sich Gegenseitig helfen mussten und sich sogar spontane Laufgemeinschaften bildeten, in welchen die Ortskundigen die Ortsfremden unter ihre Fittiche nahmen.

Der Ärger der meisten lag daran, dass die Straßen bereits morgens um 6 Uhr gesperrt wurden und damit knapp 4 Stunden vor dem Start.
Wundersamerweise begegneten mir auf meinem 10 Minütigen Fußmarsch über die Marathonstrecke gar keine Läufer, Walker oder Radfahrer.
Einen Sinn hinter diesen frühen Sperrungen sucht man also vergebens...

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